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U
Unfallverhütungsvorschriften. Siehe Tiefbau - Berufsgenossenschaft.
Untersuchungen. Maßgebliche Untersuchungen zur Bestimmung der Qualität und des Einsatzbereiches eines Werkstoffes sind im Bereich der Polyethylenrohre z.B. der FNCT, Zeitstandszugversuch mit überlagerter Punktlast und der RCP (Widerstand gegen schnelle Rissfortpflanzung).
UV - Stabilität. Eingefärbte Kunststoffrohre sind generell nicht dauerhaft UV - stabil. Die Ausnahme sind schwarz eingefärbte Rohre. Herkömmliche, eingefärbte Polyethylenrohre sind auf 12 Monate UV - Stabilität ausgelegt.
V
Vagabundierende Ströme. Über das Erdreich zurückfliessende Ströme, z.B. im Bereich von Strassenbahn- oder Eisenbahnlinien. Sie suchen sich ohne Systematik weit verzweigte Wege und können bei Metallrohren Korrosionsschäden (u.a Lochfrass) verursachen.
VdTÜV. (Vereinigung der Technischen Überwachungs - Vereine e.V.) Merkblätter zu beziehen bei: Verlag TÜV Rheinland GmbH, Viktoriastr. 26, 51149 Köln, Postfach 90 30 60, Telefon: 02203 / 17 09 02, Telefax: 02203 / 1 54 11.
Verbindungsarten. Die gebräuchlisten Arten zur Verbindung von Kunststoffrohren sind:
Verdämmung. Seitliche Auffüllung und Verdichtung des Rohrgrabens.
Verkürzung der Lebensdauer von Rohren. Für die Verkürzung der Lebensdauer sind maßgeblich eine Schlechte Einsandung, Punktlasten, Kerblasten verursacht durch unsachgemäßes Handling bein Transport oder bei der Lagerung z. B. verantwortlich. Das PE - X - Rohr erweist sich in diesem Punkt abermals als Maß der Dinge, da WIRSBO PE - X - Rohre praktisch unempfindlich gegenüber Kerblasten und Punktlasten sind.
Verschlammung. Siehe Ablagerung.
Vorteile von Kunststoff - Rohrleitungssystemen. Die herausragenden Vorteile werden bestimmt durch:
W
Werkstoffklassen. Siehe Klassifizierung.
Widerstand gegen schnelle Rissfortpflanzung. (RCP - Rapid Crack Propagation) Bei diesem Test wird untersucht, wie sich ein ein Rohr unter Innendruck (kritischer Druck) bei tiefen Temperaturen gegenüber einem Schlag (Baggerzahn o.ä.) verhält.
Beispiel: Polyethylenrohre
- PE 80 PE100 PE - X
- Temperatur 0° Celsius Temperatur 0° Celsius Temperatur -5,5° Celsius
- Kritischer Druck 6 bar Kritischer Druck 17 bar Kritischer Druck 40 bar
Ergebnis: Trifft ein Schlag z.B. durch einen Baggerzahn auf ein unter Innendruck stehendes und auf 0° Celsius abgekühltes PE 80 oder PE 100 Rohr, kommt es zur schnellen Rissfortpflanzung (RCP), die sich im Extremfall Kilometerlang fortpflanzen kann. Bei PE - X - Rohren dagegen tritt dieser Effekt nicht auf.
Wirtschaftlichkeit. Wirtschaftlichkeit ist heutzutage wie Zuverlässigkeit un Sicherheit ein wichtiger Entscheidungsgrund. Bei Verwendung von PE - X - Rohren ensteht kein Sanierungsbedarf auf Grund von Korrosion, Inkrustation oder Schadensfälle. Folgekosten durch Unterhaltsarbeiten enstehen selbst bei Nutzung der sandbettfreien Verlegung von PE - X - Rohren dauerhaft keine.
Z
Zeitstands - Innendruckverhalten. Verhalten des Rohres in Abhängigkeit von Zeit, Temperatur, Druck und Werkstoff.
Zeitstandszugversuch mit überlagerter Punktlast. (Quelle: " Punktbelastungen an Kunststoffrohre", iro Oldenburg) Beim Zeitstandszugversuch mit überlagerter Punktlast wird untersucht wie sich Punklasten auf das Zeitstandsverhalten von Kunststoffrohren auswirken.
Beispiel:
- Rohr: DA 110 X 10,0 mm (SDR 11)
- Material: PE 80, PE 100, PE - X
- Punktlast wird im drucklosen Zustand
aufgebracht. Stempeldurchmesser = 6 mm Gewicht auf dem Stempel = 60 kg.
- Temperatur des Mediums: 80° Celsius
- Vergleichspannung in der Rohrwand 5 N/mm² (p=10bar).
Ergebnis:
- PE 80, gebrochen infolge von Spannungsrissen
- PE 100, gebrochen infolge von Spannungsrissen
- PE - X keine Anzeichen von Spannungsrissen, nach 16.000h noch kein versagen.
Der Versagensmechanismus ist hier wie beim FNCT langsamer Rissfortschritt, ausgehend von der Punktlast.
Zertifizierung. Ein wichtiges Ziel des Europäischen Binnenmarktes - der freie Verkehr von Waren und Gütern - ist untrennbar verbunden mit der Schaffung eines gemeinsamen, für alle Handelspartner zugänglichen Prüf- und Zertifizierungswesens.
Zulassung. Zulassungen für Versorgungsleitungen werden in Deutschland durch den DVGW aufgrund bestandener Typprüfungen erteilt, mit welcher neutrale Prüfinstitute bescheinigen, dass der das Hersteller bzw. das Produkt die geltenden Güteanforderungen erfüllt.
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